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Lichtqualität in Arbeitsstätten

Gutes Licht fördert gute Arbeit

Wissenschaftliche Untersuchungen belegen eindeutig einen Zusammenhang zwischen
Lichtqualität und Arbeitsverhalten bzw. Ausfallhäufigkeit. Die Sanierung alter Anlagen
hat damit neben dem angenehmen Effekt der Kostenreduzierung durch
Energieeinsparung und längeren Wartungsintervallen vor allem auch Auswirkungen
auf die Produktivität und den Gesundheitszustand der Mitarbeiter. Die
Arbeitssicherheit wird merklich erhöht.

Neben den wichtigen Kritierien wie Beleuchtungsstärke, Homogenität der
Lichtverteilung, Blendung, Lichtfarbe und Farbwiedergabe gibt es noch
weitere entscheidende Punkte, die einen maßgeblichen Einfluss auf den
Sehkomfort haben und bei der Auslegung der Lichtanlage zu beachten sind.



Schattenwirkung

Abhängig von der Sehaufgabe ist das richtige Verhältnis von Licht und Schatten, also
das Maß an Schattenbildung, von großer Bedeutung. Eine falsche Auslegung führt zur
raschen Ermüdung der Augen und der Konzentrationsfähiglkeit.

Ohne Licht sind Gegenstände überhaupt nicht sichtbar, ohne Schatten nur
zweidimensionale Bilder. Erst das Zusammenspiel von Licht und Schatten gibt
Objekten die notwendige Tiefe; Körper, Oberflächen und Strukturen können gut erkannt
werden. Zugleich sorgt die richtige Mischung aus Lichtrichtung und Schattigkeit für
Sehkomfort und eine angenehme Licht-Atmosphäre. Für die Schattenbildung ist die
Lichtrichtung verantwortlich. Sie wird bestimmt durch die Ausstrahlungscharakteristik
der Leuchten und deren Anordnung im Raum.



Ideal: Kombination aus diffusem und gerichtetem Licht

Ein heller Raum mit ausschließlich diffusem Licht ohne Schattenbildung wirkt monoton und
unbehaglich: Objekte und Entfernungen sind nur mit Mühe zu erkennen, die Orientierung
fällt schwer. Im Gegensatz dazu bilden punktförmige Lichtquellen mit extrem gerichtetem
Licht tiefe Schatten mit harten Schattenrändern. In diesen "Schlagschatten" ist dann nichts
mehr zu erkennen. Dabei können auch gefährliche optische Täuschungen entstehen, zum
Beispiel beim Hantieren mit Werkzeug. Die ideale Schattenwirkung - Beispiel Leuchten
mit indirekten Lichtanteilen, für gerichtetes Licht Downlights, Reflektor- oder Modulleuchten
in Industriehallen.

Die LIGHTBASE Projects legt bei der Auslegung der Lichtanlage großen Wert auf die richtige
Schattenwirkung im Bereich der Sehaufgabe. Gerade in den großen Werks- und
Industriehallen, wo moderne LED Leuchten mit hohen Lichtleistungen zum Einsatz kommen,
müssen diese Effekte in der Planung berücksichtigt werden. Von besonderer Bedeutung ist
hier das richtige Maß an Lichtüberlagerungen, das durch die Entsprechende Auswahl der
Linsen oder Reflektoren bestimmt wird.

     

Bild: Mehrfachüberlagerung von Licht zur Vermeidung
von Schlagschatten


       
Bild: Beispiel einer Simulation der Schattenwirkung auf einer Werkbank von zwei Leuchtentypen mit
gleicher Leistung aber unterschiedlicher Lichtverteilung.



Blendung

Ein störender Effekt von Licht kann auch die Blendung sein. Durch große Kontrastunterschiede
zwischen sehr hellen und sehr dunklen Flächen und beim Blick auf das Leuchtmittel werden
unsere Augen direkt geblendet. Durch Reflexe auf spiegelnden Oberflächen (sogenannte
Schleierreflexion oder Reflexblendung) können die Augen ebenfalls gebelndet werden.

Auch hier kann die richtige Auslegung der Leuchtentype oder der zu verwendeten LED Linsen
mit der entsprechenden Lichtverteilung den Sehkomfort maßgeblich verbessern.

Beispiel:
Bewertung der Schleierreflexion von LED Leuchten mit Linsenoptik

Diese Beispiele zeigen die Komplexität der Auslegung einer modernen Lichtanlage, die
qualifizierte Sachkenntnisse erfordert, wie sie bei LIGHTBASE Projects vorhanden sind.




Bild: Bewertung der Schleierreflexion von LED Leuchten
mit Linsenoptik

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